Wie macht man es richtig, wenn man zwischen dem Schlechten und dem Schlimmeren wählen muss?

Apr. 6, 2023 | Nathalies Chroniken

Es wird immer komplizierter, eine Entscheidung zu treffen. Die richtige Entscheidung.

Die, die nicht weh tut… na ja, zumindest nicht zu sehr.

Wir werden von allen Seiten bedrängt. Kein Tag vergeht ohne eine neue Information, die unsere Position vom Vortag infrage stellt.

Eine Position, die ohnehin schon schwer einzunehmen ist. Und wie oft konfrontiert uns diese Neuigkeit mit einem Bedürfnis. Einem neuen Bedürfnis.

Sie haben gerade das neueste super-ökologische Hightech-Dingsbums gekauft und dann – zack? Daneben! Jetzt ist es das Dingsda, das Ihnen Geld spart und gleichzeitig unsere Mutter Erde rettet. VDM.

Nochmals nachdenken, nochmals ändern, nochmals konsumieren.

Mit dem Ziel, zu sparen. Energie sparen? Sicher nicht!

Also: Wenn man konsumiert, um zu sparen – spart man, um zu konsumieren. Das klingt doch klar!

Am Ende konsumiert man, das ist sicher. Aber spart man…?

Wie kommt man da raus?

Nehmen wir ein Beispiel. Welches Wasser trinken?

Flaschenwasser trinken oder Leitungswasser trinken. Das eine verschmutzt den Planeten mit Plastikmüll, das andere unseren Organismus; na ja, das hängt von der Wassermarke ab, die Sie wählen, und von der Stadt, in der Sie es konsumieren.

Sie können Wasser aus Glasflaschen trinken. Sie können Ihr Leitungswasser mit Aktivkohle, Mineralfiltern, Keramikkugeln filtern. Man muss sich nur gründlich mit den Herstellungsbedingungen, dem Einsammeln, dem Sortieren, dem Reinigen, dem Transport und dem Rücktransport… auseinandersetzen.

Für Wasser von welcher Qualität? Mit welchen Vorteilen für den Planeten? Und für Sie?

Zum Glück verbraucht das Gehirn kein CO2!!! Na ja, glaube ich jedenfalls!

Alles hat seinen Preis.

Die ökologische Wahl ebenso wie die persönliche Wahl – und wenn beides Hand in Hand geht, leidet jemand anderes. Der Geldbeutel oder was weiß ich.

Also, wie findet man den richtigen Kompromiss?

Um zu wählen, muss man an alles denken. Kohärent sein. Akzeptieren, dass die beste Wahl nicht für alle die beste ist.

Sogar die Lösung des Nicht-Konsums hat ihren Preis. Auf das Bedürfnis verzichten, es neu denken. Nicht immer einfach! Und Sie haben auch nicht immer Lust dazu… Seien Sie ehrlich.

Keiner von uns wird den Planeten ganz allein retten. Das ist Teamarbeit. Im Team ist jeder ein Akteur, sonst funktioniert es nicht.

Wenn der eine sich das Leben zur Hölle macht und der andere sich um nichts schert; selbst wenn er sein Bestes gibt, wird es der 1. nicht schaffen. Und wer wird am Ende leiden? Für welches Ergebnis?

Tun Sie Ihren Teil. Stellen Sie sich die richtigen Fragen und handeln Sie.

Ihr Maß wird das richtige Maß sein.

Ich sage ausdrücklich: richtig. Für Sie. Das wird für dieses Leben reichen!

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