Empathie
Freundin oder Feindin? Es gibt Menschen, von denen man denkt, dass sie ein Empathiedefizit haben, und Menschen, die sagen, dass sie unter ihrem Übermaß an Gefühlen leiden – oft als „Schwämme“ bezeichnet.
Die richtige Dosis liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen.
Definition
Laut dem Wörterbuch Le Robert: „Empathie ist die Fähigkeit, sich in das hineinzuversetzen, was ein anderer empfindet.“
Folglich fällt es manchen schwer, sich hineinzuversetzen, während andere so weit gehen, die Gefühle anderer zu übernehmen.
Bei der Arbeit
Die Fähigkeit, sich in die Lage einer Person zu versetzen, ist sehr nützlich, wenn sie an den Kontext und das Umfeld angepasst ist.
Im Unternehmen ist das Thema Empathie keine Option mehr.
Man muss nur wissen, wie man ihre Feinheiten berücksichtigt und sich vor Gefahren wie persönlicher Überinvestition oder emotionalen Vampiren schützt!
Für manche Hochsensible kommt das gar nicht infrage: Sie scheinen nichts zu fühlen; sie halten sich zudem für inkompetent in diesem Bereich und haben Mühe, sich mit anderen zu verbinden.
Grenzen
Verstehen der Situation eines Kollegen, Mitgefühl mit dem Kummer eines Freundes. Den „Schwämmen“ fällt es schwer, diesen Unterschied zu machen.
Ihre Überempathie lässt sie mit dem verschmelzen, was der andere erlebt, ohne überhaupt die Details zu kennen.
Diese Hyperempathen wittern die Emotionen anderer aus der Ferne.
Und sie können sich ebenso über das Glück von jemandem freuen wie auch sein Leid teilen.
Es ist wesentlich, die Codes der Empathie zu beherrschen.
Ein bisschen, aber nicht zu viel.
Verstehen und sich anpassen: ja; „an seiner Stelle leben“ oder sich einmischen: nein.
Die Grenze zwischen empathisch sein und sich überfluten lassen ist manchmal schwer zu halten. Daher die Bedeutung eines klaren Rahmens und einer gesunden Distanz für alle beruflichen Beziehungen.
Vorteile
Im Privatleben wie bei der Arbeit ermöglicht eine gut dosierte Empathie ein besseres Management von Situationen, denn indem wir uns sensibel zeigen für das, was unser Gegenüber, Freund oder Partner erlebt, wird dieser sich verstanden und sicher fühlen.
So profitieren Austausch oder Zusammenarbeit davon.
Richtig angewandt ist die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, eine schöne Eigenschaft – altruistisch und großzügig.
Und wenn die richtige Empathie die Kraft wäre, zu geben, ohne zu verlieren?
Oder wie Carl Roger, Psychologe „Der höchste Ausdruck von Empathie ist Akzeptanz und Nicht-Urteilen.“
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Lernen Sie, sich sanft zu behaupten.
Und wenn wir einen Termin vereinbaren, um über Ihre Bedürfnisse und Ziele zu sprechen.


